mAHS Hochschule Stuttgart

Information der Hochschulleitung zum Coronavirus

Start der Präsenzveranstaltungen auf den 20. April verschoben.

Die Hochschulleitung hat heute in Absprache mit den Fakultäten und der Trägergesellschaft beschlossen, den Start der Präsenzveranstaltungen an der Hochschule auf Montag, den 20. April 2020 zu verschieben.

Der Hintergrund dieser Maßnahme ist die Vermeidung der Mobilität der zum Vorlesungsstart anreisenden Studierenden. Die Verringerung der länderübergreifenden Mobilität soll zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus beitragen und unsere Studierenden und Beschäftigten schützen.

WICHTIG: Die Hochschule wird als Ergebnis dieser Maßnahme nicht geschlossen! Die Maßnahme betrifft ausschließlich die Präsenzveranstaltungen. Inwieweit diese Veranstaltungen in abgestufter Weise durch Formate der Fernlehre ersetzt werden können, wird derzeit geprüft.

Die Semesterauftaktveranstaltung am Montag, 6. April 2020 findet nicht statt. Öffentliche Hochschulveranstaltungen wie z. B. die geplante LAN-Party am 8. Mai finden bis auf weiteres nicht statt und werden nach erneuter Beurteilung der Sachlage in enger Abstimmung mit den zuständigen Ministerien gegebenenfalls auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Der nicht präsenzgebundene Lehr- und Forschungsbetrieb der Hochschule soll am Montag, 6. April 2020 planmäßig starten.

Die Verschiebung gilt zunächst bis zum 20. April 2020. Wir werden Beschäftigte und Studierende spätestens am 31. März über den aktuellen Zeitplan für die Aufnahme der Präsenzveranstaltungen informieren.

Aus der Maßnahme ergeben sich für die unterschiedliche Gruppen an unsere Hochschule unterschiedliche Konsequenzen und unterschiedliche Fragen.

Die Hochschule wird die einzelnen Zielgruppen über aktuelle Veränderungen proaktiv informieren.

Wir werden weiterhin alle Angehörigen und Freunde der Hochschule auf dem Laufenden halten und aktualisieren unsere Informationen vor dem Hintergrund der weiteren Verbreitung des Coronavirus auf dieser Seite laufend.

Allgemeine Hinweise und Informationen

Die Lageentwicklung bezüglich des Coronavirus stellt sich also weiter als dynamisch dar.
Bezüglich der Einschätzung der aktuellen Lage stützt sich das Land auf die Einschätzung des Robert-Koch-Instituts. Das Robert-Koch-Institut klassifiziert international aktuell als Risikogebiete folgende Regionen:
  • in Frankreich: die Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
  • ganz Italien
  • in China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
  • ganz Iran
  • in Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • in Österreich: Bundesland Tirol
  • in Spanien: Madrid
  • in USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York
Sollten wir Kenntnis von vorgenannten Verdachtsfällen an der Hochschule erhalten, sind wir angehalten unverzüglich mit dem örtlich zuständigen Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen. Das Gesundheitsamt bewertet das unter Umständen gegebene Gesundheitsrisiko und veranlasst ggf. notwendige Maßnahmen.
  • Studierende und Beschäftigte, die innerhalb der vergangenen 14 Tage (maximale Inkubationszeit) aus Risikogebieten bereits nach Deutschland zurückgekehrt sind, fordern wir nachdrücklich auf, sich mit dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg in Verbindung zu setzen sowie die/den Dienstvorgesetzte/n (Beschäftigte) bzw. den Studentenrat (Studierende) zu informieren und erst nach Rücksprache an die Hochschule zurückzukehren.
  • Alle Personen, die Kontakt mit Coronavirus-infizierten Menschen hatten und krankheitstypische Symptome haben, sollten sich unbedingt zunächst telefonisch bei ihrem Hausarzt bzw. ihrer Hausärztin melden. Alternativ nutzen Sie dafür bitte den telefonischen ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117. Oder wenden Sie sich an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg.
  • Wir appellieren an alle Betroffenen, im Interesse der Gesundheit ihrer Kolleginnen und Kollegen sowie Kommilitoninnen und Kommilitonen bei einem Verdacht oder einer bestätigten Diagnose der Infektion mit dem Coronavirus umgehend die Hochschule (Dienstvorgesetzte/r bzw. Teilnehmerverwaltung) zu informieren.
  • Zu Ihrer eigenen Vorsorge bitten wir Sie, die zum Schutz vor Infektionen bekannten Hygienemaßnahmen konsequent zu praktizieren, das heißt insbesondere die Handhygiene, aber auch die Nies- und Husten-Etikette. Verzichten Sie auf das Händeschütteln – schenken Sie stattdessen ein Lächeln.
    An der Hochschule werden zur Unterstützung dieser Maßnahmen schrittweise flächendeckend Desinfektionsmittel bereitgestellt.

Das Robert-Koch-Institut und das Bundesgesundheitsministerium informieren ständig aktuell. Diese Informationen sind zuverlässige Entscheidungshilfen für Sie auch in Ihrem privaten Umfeld.

Weiterhin gelten folgende bereits mitgeteilten Hinweise und Regelungen für Hochschulangehörige

  • Wir raten weiterhin ausdrücklich von Reisen in die Risikogebiete ab, auch wegen der möglicherweise eingeschränkten Rückreise-Möglichkeit. Uns sind aktuell keine Rückkehrenden von Dienstreisen aus diesen Gebieten bekannt.
  • In den vor einigen Wochen am meisten betroffenen chinesischen Provinzen haben wir keine Kooperationspartner und keine Studierenden. Chinesische Studierende, die in ihrer Heimat geblieben sind, werden online betreut.
  • Sollte eine Beschäftigte/ein Beschäftigter der Hochschule in vorsorgliche Quarantäne kommen, ist die Lohnzahlung gewährleistet.
  • Beschäftigte, die wegen einer Schul-, Hort- oder Kita-Schließung ihre Kinder zuhause betreuen müssen, können ohne Lohnfortzahlung freigestellt werden.
  • Beschäftigte, die bereits gebuchte dienstbedingte Reisen, Teilnahmen an Kongressen, Fortbildungen etc. absagen möchten, aus deren Stornierung finanzielle Konsequenzen zu erwarten sind, wenden sich bitte unmittelbar an den Kanzler Torsten Ambs
  • Bis auf Weiteres können sich in allen anderen Fällen Beschäftigte vertrauensvoll an Jörg Schmidt (jschmidt@media-hs.de) wenden.
  • Studierende wenden sich bitte an Lilly Kern (kern@media-hs.de) von der Teilnehmerverwaltung.

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